Ich hatte an Heiligabend die ehrenvolle Aufgabe für den Nachtisch zu sorgen und sah das als idealen Grund, wieder einmal ein paar kleine Küchlein zu zaubern. Ich hatte dieses neue Buch erworben:
Darin sind wunderbare, einfache aber sehr leckere Rezepte zu finden. Da ich als Dessert ein Orangen-Karamell-Parfait vorgesehen hatte, fiel meine Wahl auf dazu passende Salzkaramell-Cupcakes. Und weil ich nicht sicher war, ob die Kinder die salzige Variante essen würden, hatte ich bei einem Teil des Toppings das Salz weggelassen.
Doch zuerst galt es Karamellcreme herzustellen. Man kann von "Bonne Maman" Karamellcreme in gut sortierten Supermärkten in der Konfitürenabteilung schon fertig kaufen, aber mein Ehrgeiz, sie selbst herzustellen, war geweckt.
Eine Dose "Milchmädchen, gezuckerte Kondensmilch" sah nach vier Stunden im Wasserbad so aus:
Schön weich und cremig. Ich habe gelesen, dass je länger man die Dose im Wasserbad lässt, das Karamell umso dunkler und zäher wird. Für meine Zwecke, nämlich der Verwendung im Topping, war es genau richtig.
Die Cupcakes selbst waren einfache Vanille-Küchlein, wobei hier, für mich zum ersten Mal, Vanilleextrakt zum Einsatz kam. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass es das gibt.
Das Topping bestand dann aus viel Butter, viel Puderzucker und viel Doppelrahm-Frischkäse, aromatisiert mit dem Karamell, bzw. in der salzigen Variante noch zusätzlich mit feinem Meersalz.
Zum Schluß sah das alles so aus:
Links die salzfreie, rechts die leicht salzige Variante, obendrauf auch mit etwas Fleur de Sel garniert. Man soll es nicht glauben, aber es war durchaus ein Geschmackserlebnis. Ich persönlich fand diese Cupcakes bisher am gelungensten. Der Kuchen selbst wunderbar fluffig, das Topping so lange gerührt (ich war für meine Küchenmaschine wirklich dankbar), bis der Zucker sich komplett in der Creme aufgelöst hatte, aber trotzdem nicht zu süß.
Selbst mein Mann, der normalerweise nicht so der Kuchenesser ist, war davon sehr angetan.
Das Highlight an diesem Heiligabend war auch noch das Geschenk meiner Familie: Nämlich ein Backkurs bei den Tigertörtchen in Berlin, auf den ich schon "scharf" bin, seit ich das erste Mal in dem Café stand und die Törtchen probiert habe. Wenn ihr also in Berlin seid, unbedingt im Nikolaiviertel dort vorbei schauen. Meinen Kurs habe ich im März und bin schon voller Vorfreude.
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Sonntag, 29. Dezember 2013
Sonntag, 31. März 2013
Walnuss-Karamell-Torte
Vor ein paar Tagen habe ich mich mal wieder an etwas Neuem versucht. Ich wollte beim Familienfest nicht immer nur Cupcakes anbieten (obwohl meine Neffen sie lieben), sondern es sollte wieder einmal eine Torte die Kaffeetafel krönen:
Letzten Endes hat die Torte sehr lecker geschmeckt. In dem wunderbar lockeren Bisquit-Teig waren gemahlene Haselnüsse und gemahlene Amarettini.
Merkwürdig fand ich, dass die Gelatine für die Creme im selbstgemachten, noch heissen Karamell aufgelöst werden sollte. Es war eine einzige Gelatine-Zucker-Pampe, die so schnell abkühlte, dass ein Gelatine-Klumpen entstand. Diesen musste ich im Topf nocheinmal erwärmen, damit ich die restlichen Creme-Zutaten (Quark, Sahne, Amaretto) überhaupt unterrühren konnte. Aber es hat dann doch noch alles geklappt und es blieb kein Stück übrig.
Aber natürlich habe ich für die Neffen doch noch Cupcakes gemacht. Diesmal mit einem dunklen und hellen Schokoladen-Frischkäse-Topping :-)
Letzten Endes hat die Torte sehr lecker geschmeckt. In dem wunderbar lockeren Bisquit-Teig waren gemahlene Haselnüsse und gemahlene Amarettini.
Merkwürdig fand ich, dass die Gelatine für die Creme im selbstgemachten, noch heissen Karamell aufgelöst werden sollte. Es war eine einzige Gelatine-Zucker-Pampe, die so schnell abkühlte, dass ein Gelatine-Klumpen entstand. Diesen musste ich im Topf nocheinmal erwärmen, damit ich die restlichen Creme-Zutaten (Quark, Sahne, Amaretto) überhaupt unterrühren konnte. Aber es hat dann doch noch alles geklappt und es blieb kein Stück übrig.
Aber natürlich habe ich für die Neffen doch noch Cupcakes gemacht. Diesmal mit einem dunklen und hellen Schokoladen-Frischkäse-Topping :-)
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Törtchenparade
Letzten Sonntag feierten wir den Geburtstag von Mann und dem großen Kind nach und es wurden anstatt Torte Törtchen gewünscht. Diesmal ging es ohne Frust ab, die Törtchen waren alle gelungen. Es gab Schoko-Törtchen mit Nougat und Karamell-Frosting und Mandel-Marzipan-Apfel Törtchen mit Johannisbeer- und Rosen-Frosting.
Last Sunday we celebrated the birthdays of husband and the elder child and they asked for cupcakes instead of a cake. This time it went off without frustration, all the cupcakes tasted yummy. We had chocolate cakes with caramel- and nougat frosting and almond-marzipan-apple cake with redcurrant- and Rose Frosting.
Dienstag, 21. August 2012
Neues und Bewährtes
Was tut Frau an einem brütend heißen Sommertag (30,1 Grad), während sie auf den Paketdienst wartet, der das hoffentlich noch gefrorene Hundefutter bringen soll? Putzen? Steuererklärung? Bügeln? - Weit gefehlt!
Genau: Sie backt Mini-Muffins für die Kollegen morgen bei der Arbeit!
Genau: Sie backt Mini-Muffins für die Kollegen morgen bei der Arbeit!
Links: Noch einmal der Schoko-Karamell-Cupcake. Diesmal ist mir das Topping besser gelungen. Weniger Zucker, mehr Karamell und ein Hauch Pralinen-Aroma.
Rechts: Ein Schoko-Bananen-Cupcake mit Nougat-Frischkäse-Topping. Der Teig ist schön luftig und sehr lecker. In das Topping hätte eigentlich Schokolade gehört, hatte ich aber nicht. Das probiere ich das nächste Mal aus.
Samstag, 4. August 2012
Schoko-Karamell-Minis
Heute habe ich mich mal wieder an Mini-Cupcakes probiert. Das Rezept ist von Sarahs Tortenblog, eine wahre Fundgrube, was Muffinrezepte angeht. Da ich jedoch nur Mini-Cupcakes bastle, war ich nicht sicher, was die Menge angeht. Jedenfalls habe ich nur die Hälfte Teig und die Hälfte Frosting gemacht und das Ergebnis sieht so aus:
Alles in Allem ein schöner Cupcake, das nächste Mal werde ich jedoch die (Puder-) Zuckermenge noch etwas mehr reduzieren.